Japanese keyword hack in seltsamen Suchergebnissen sichtbar
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Japanese keyword hack: Text in der Google-Suche

Aktualisiert Ivan Pantić

Sie geben Ihren Firmennamen bei Google ein. Statt Titel und Beschreibung erscheinen japanische Texte. Oft sind Produktnamen wie Uhren, Handtaschen oder Arzneimittel vermischt. Öffnen Sie die Seite selbst, sieht alles völlig normal aus, und genau das macht diese Art von Angriff so tückisch. In SEO- und Sicherheitskreisen heißt das "Japanese Keyword Hack". Der Name klingt ungewöhnlich. Dennoch betrifft er tausende WordPress-Seiten weltweit, auch auf dem Balkan. Oft treten parallel andere Anzeichen einer gehackten Website auf.

Dieser Beitrag erklärt genau, worum es bei diesem Angriff geht, warum er so schwer zu erkennen ist und wie er korrekt entfernt wird.

Was der Japanese Keyword Hack tatsächlich ist

Gefälschte Spam-Seiten im Suchindex eingeschleust

Es ist SEO-Spam. Ein Angreifer schleust Hunderte oder Tausende gefälschter Seiten ein. Sie enthalten japanischen Text und Links zu fragwürdigen Shops. Oft geht es um Markenfälschungen, Arzneimittel oder Glücksspiel. Danach nutzt der Angreifer Ihr bestehendes Google-Vertrauen. Die gefälschten Seiten ranken schnell für japanische Suchbegriffe.

Der Name stammt genau daher, der Angriff war ursprünglich am häufigsten mit japanischsprachigem Text verbreitet, obwohl derselbe Mechanismus auch mit chinesischem, russischem oder anderen Sprachen genutzt wird, je nachdem, welches Produkt beworben werden soll.

Warum dieser Angriff so schwer zu erkennen ist

Cloaking liefert Besuchern und Bots andere Inhalte

Andere Hacks legen die Seite lahm oder ändern sie sichtbar. Hier sieht die Seite im Browser normal aus. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Cloaking, Die Seite zeigt Ihnen und Google unterschiedliche Inhalte

Angreifer nutzen eine Technik namens Cloaking, bei der der Server erkennt, ob eine Anfrage von Googlebot (Googles Crawler für die Indexierung) oder von einem normalen Besucher kommt. Handelt es sich um einen normalen Nutzer, wird der normale Inhalt der Seite angezeigt. Kommt die Anfrage von Googlebot, wird stattdessen der gefälschte japanische Inhalt ausgeliefert. Deshalb können Sie als Seitenbetreiber Ihre eigene Seite jahrelang besuchen, ohne je etwas Ungewöhnliches zu bemerken.

Die gefälschten Seiten erscheinen nicht in der normalen Navigation

Diese Seiten existieren nicht im Menü Ihrer Webseite, in der Sitemap, die Sie sehen, oder an den üblichen Stellen im WordPress-Backend. Sie werden dynamisch generiert, oft direkt über Code, der in Theme- oder Plugin-Dateien eingeschleust wurde, ohne eine Spur in der Datenbank zu hinterlassen, die Sie normalerweise prüfen würden.

Wird meist über die Google-Suche oder die Search Console entdeckt

Die meisten Betreiber erfahren es spät. Ein Kunde oder Partner googelt den Firmennamen und sieht ein seltsames Ergebnis. Die Search Console kann auch einen Sprung indexierter Seiten melden. Oft sind es Tausende neuer URLs.

Anzeichen, die auf diese Infektion hindeuten

Unerwarteter Anstieg indexierter URLs und Fremdtraffic

Auch wenn die Seite visuell sauber aussieht, gibt es einige Signale, die Sie selbst prüfen können.

Eine ungewöhnliche Anzahl indexierter Seiten

Prüfen Sie in der Google Search Console unter Abdeckung/Seiten die Gesamtzahl der indexierten Seiten. Wenn Ihre Seite zum Beispiel 50 echte Seiten hat, Google aber 3.000 indexierte Seiten anzeigt, ist das ein klares Zeichen dafür, dass gefälschte Seiten existieren, von denen Sie nichts wissen.

Verdächtiger Traffic aus Japan oder anderen unerwarteten Ländern

Prüfen Sie Analytics auf Traffic aus Japan, China oder anderen unerwarteten Ländern. Wenn diese Besuche sofort abspringen, kamen Nutzer oft über gefälschte Suchergebnisse.

Ein Rückgang beim Ranking für den eigenen Firmennamen

Ironischerweise sackt oft auch legitimer Inhalt ab. Google misstraut der ganzen Domain. Die Spam-Menge treibt dieses Misstrauen.

Direkte Prüfung über den "site:"-Suchoperator

Geben Sie site:ihredomain.com bei Google ein und prüfen Sie die Ergebnisse. Sehen Sie Titel oder Beschreibungen auf Japanisch, Chinesisch oder ähnlichen Sprachen, obwohl Ihre Seite nicht auf diesen Markt ausgerichtet ist, ist die Infektion bestätigt.

So wird der Japanese Keyword Hack entfernt

Forensische Bereinigung von Cloaking-Code am Server

Diese Art der Infektion ist technisch anspruchsvoller zu bereinigen als eine klassische Malware-Infektion, da sie gezielt darauf ausgelegt ist, bei einer normalen Prüfung verborgen zu bleiben.

Den Cloaking-Code finden

Der erste Schritt besteht darin, genau zu ermitteln, wo der Code liegt, der Googlebot erkennt und ihm andere Inhalte ausliefert. Das erfordert eine Prüfung der .htaccess-Datei, der Theme-Funktionen und oft tief versteckter PHP-Dateien, die vor dem eigentlichen WordPress-Code geladen werden.

Die Datenbank nach eingeschleusten gefälschten Seiten durchsuchen

In vielen Fällen werden die gefälschten Seiten tatsächlich in der Datenbank gespeichert, sie sind lediglich vor einer normalen Prüfung über das Backend verborgen. Es ist eine gründliche Durchsuchung der Tabellen nach fremdsprachigen Inhalten oder verdächtigen Links nötig.

Alle gefälschten URLs aus dem Google-Index entfernen

Nach der Code-Bereinigung entfernen Sie gefälschte URLs in der Search Console. Google löscht sie nicht schnell von selbst. Ohne Antrag kann das Wochen dauern.

Überprüfungsantrag stellen, falls die Seite abgestraft wurde

Hat Google bereits eine manuelle Maßnahme wegen Spam-Inhalten verhängt, muss nach vollständiger Bereinigung der Seite ein Überprüfungsantrag gestellt werden, zusammen mit einer detaillierten Erklärung der durchgeführten Maßnahmen.

Den Einstiegspunkt schließen

Finden Sie auch den Einstieg. Veraltete Plugins oder Themes sind häufig. Schließen Sie die Lücke, damit Cloaking-Code nicht zurückkehrt.

Warum eine schnelle Reaktion entscheidend ist

Zeitdruck während gefälschte Seiten weiter indexiert werden

Jeder Tag mit aktivem japanese keyword hack indexiert Google mehr Fake-Seiten. Die Bereinigung dauert länger. Der Suchruf erholt sich langsamer. Zudem steigt mit der Dauer der Infektion das Risiko, dass Google eine manuelle Maßnahme für die gesamte Domain verhängt, was die Rückkehr zu früheren Positionen selbst nach der Bereinigung zusätzlich erschwert.

Der nächste Schritt

Ein japanese keyword hack ist Kompromittierung, kein kosmetisches SEO-Problem. Prüfen Sie danach auch, ob die Domain auf einer Google-Blacklist landete.

Japanese keyword hack vor professioneller Seitenprüfung

Der Japanese Keyword Hack ist eine der am schwersten zu erkennenden Formen der Website-Kompromittierung, gerade weil die Seite für Besucher völlig normal aussieht. Bemerken Sie seltsame Ergebnisse für Ihren eigenen Firmennamen bei Google, einen plötzlichen Anstieg indexierter Seiten oder unerwarteten Traffic aus dem Ausland, ist das ein ernstes Signal, das eine fachkundige Prüfung erfordert, nicht etwas, das von selbst verschwindet.

Um zu prüfen, ob Ihre Seite vom japanese keyword hack betroffen ist, starten Sie die kostenlose Analyse auf hakovansajt.com oder rufen Sie 065 402 5000 an: Die Analyse umfasst eine detaillierte Prüfung des Google-Index und des Cloaking-Codes, nicht nur eine oberflächliche Dateiprüfung.

Fragen

Häufige Fragen

Kurze Antworten zu diesem Artikel. Wenn Ihre Frage hier fehlt, schreiben Sie uns über den Kontakt.

Warum sieht die Seite bei einem japanese keyword hack normal aus?

Wegen Cloaking: normale Besucher sehen saubere Inhalte, Googlebot erhält gefälschte japanische Seiten.

Reicht das Entfernen seltsamer URLs in der Search Console?

Nein. Zuerst Cloaking-Code entfernen und den Einstieg schließen, dann die Indexentfernung beantragen.

Kann der japanese keyword hack zurückkehren?

Ja, wenn die Schwachstelle offen bleibt. Ohne geschlossenen Einstieg ist eine Neuinfektion häufig.